Home | english  | Fakultät | Impressum | KIT

Leitfäden

Auf dieser Seite werden Leitfäden zu folgenden Themen zur Verfügung gestellt:

 

Wahlpflichtfächer

Ablauf

Um eine Lehrveranstaltung (LV), benotet oder unbenotet, für den Wahlpflichtbereich anrechnen zu lassen, muss sie individuell anerkannt werden. Es gibt und soll keine feste Liste an Wahlpflichtfächern geben, die statisch im elektronischen Prüfungssystem hinterlegt sind. Daher gilt es das folgende Vorgehen zu beachten:

1.) Wahl einer LV, bzw., mehrerer LVen für den Wahlpflichtbereich.

2.) Eine formlose Liste einer einzelnen LV oder mehrerer LVen wird von den Beauftragten des Prüfungsausschusses geprüft und unterschrieben. Das sind am GPI Prof. Bohlen und Dr. Ellen Gottschämmer.

3.) Mit der gegengezeichneten Liste erhält man im Studienbüro für jede LV einen "blauen Zettel".

4.) Dieser Zettel wird jeweils dem Prüfer des Wahlpflichtfaches übergeben.

5.) Nach erfolgreichem Bestehen der Erfolgskontrolle zur LV wird der blaue Zettel als Leistungsanerkennung vom Prüfer zurück ans Studienbüro geschickt, wo die Leistung ins elektronische Prüfungssystem eingepflegt wird.

Zu Beachten: Innerhalb der Wahlpflichtfächer müssen mindesten 4 Leistungspunkte mit Lehrveranstaltungen zum Themengebiet "Signalverarbeitung und Zeitreihenanalyse" belegt werden.

Empfehlungen im Wahlpflichtbereich

Im Wahlpflichtbereich können Veranstaltungen aus dem Studienangebot des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gewählt und kombiniert werden. Der Umfang der Lehrveranstaltungen muss in der Summe mindestens 17 Leistungspunkte betragen. Den Studierenden wird empfohlen Veranstaltungen aus den Studiengängen Physik, Angewandte Geowissenschaften, Geodäsie und Geoinformatik, Meteorologie, Bauingenieurwesen, Informatik oder Fremdsprachen zu wählen. Mindestens 4 Leistungspunkte müssen mit Lehrveranstaltungen zum Themengebiet „Signalverarbeitung und Zeitreihenanalyse“ belegt werden.

       

Empfehlungen:

ab 1./2. Semester:

  • Geophysikalische Exkursion zum BFO, 1 CP
  • Historische Seismologie für Gefährdungsabschätzung , 1 CP
  • Einführung in die Vulkanologie, 4 CPs
  • Werkstoffkunde I und II, benotet, 11 CPs
  • Praktikum Werkstoffkunde, 3 CPs
  • Physikalische Chemie, 8 CPs
  • Praktikum Physikalische Chemie, 6 CPs
  • Allgemeine Meteorologie, 7 CPs
  • Klimatologie, 5 CPs

 

ab 3./4. Semester:

  • Messverfahren in der physikalischen Vulkanologie, 2 CPs
  • Geophysikalische Tiefenerkundung an Vulkanen am Beispiel des Vogelsbergs, 4 CPs
  • Geophysikalische Bewertung und Gefährdungspotential mediterraner Vulkane, 6 CPs
  • Physik der Lithosphäre, 3 CPs
  • Moderne Theoretische Physik 1, je 8 CPs

 

ab 5./.6. Semester, teilweise Mastervorzug:

  • Rezente Geodynamik 1 und 2, je 2 CPs
  • Geological Hazards and Risk, 6 CPs
  • Induzierte Seismizität, 5 CPs
  • Geophysikalische Erkundung von Vulkanfeldern, 4 CPs
  • Physikalisches Praktikum 2, 6 CPs
  • Moderne Theoretische Physik 2 oder 3, je 8 CPs
  • Synoptik I, 4 CPs
  • Synoptik II, 6 CPs
  • Mikrometeorologie, 3 CPs
  • Strahlung, 2 CPs

       

Berufspraktikum

Ansprechpartner für das Berufspraktikum (Organisation, Durchführung, Praktikumsbericht, Bestätigung des Praktikumsberichts) ist Dr. Hertweck. Bitte informieren Sie ihn vor Antritt des Berufspraktikums per E-Mail über den Ort, die Institution und den geplanten Zeitraum ihres Praktikums.

Liste mit Adressen für das Berufspraktikum

Am Institut wurde eine Liste mit möglichen Adressen für das Berufspraktikum zusammengestellt, die als erste Anlaufstelle bei der Suche nach einem Praktikumsplatz dienen kann. Die Kontakte resultieren z.T. aus Forschungsprojekten oder anderweitiger Zusammenarbeit. Die Praktikumsberichte von bereits absolvierten Praktika sind ebenso einsehbar. Aus Datenschutzgründen können diese Dokumente hier nicht direkt zur Verfügung gestellt werden; Studierenden werden diese Dokumente jedoch über ILIAS zur Einsicht bereitgestellt. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Hertweck.

Des weiteren sind im Internet mehrere Listen von nationalen geophysikalischen Firmen vorhanden:

Zeitlicher Umfang

Für den zeitlichen Umfang des Praktikums kann als Grundlage die Anzahl der laut Studienprüfungsordnung geregelten 8 Credit Points (CPs) für die Veranstaltung und der zeitliche Aufwand von 30h pro CP angesetzt werden. Es ergeben sich damit 30 h * 8 CPs = 240h für das Organisieren, Bewerben und Durchführen des Praktikums, sowie für Nacharbeiten und das Anfertigen des Praktikumsberichtes. Als Richtwert kann bei einer 30-40 h Woche die Praktikumsdauer 3-4 Wochen betragen. Jeder Praktikumsplatz wird und kann als Einzelfall angesehen werden. Vor der Durchführung des Praktikums sollte der tatsächliche Umfang abgestimmt werden.

Eine Bestätigung über das Berufspraktikum gemäß Studien- und Prüfungsordnung (pdf,deutsch) , (pdf, englisch) steht zum Download bereit.

 

Praktikumsnachweis

In der Regel wird kein formeller Nachweis über das Ableisten des Berufspraktikums gefordert. Es gilt das Vertrauensprinzip und der Berufspraktikumsbericht dient als Nachweis, dass das Praktikum tatsächlich absolviert wurde. Für die eigenen Unterlagen sollte man sich aber immer einen Praktikumsnachweis bzw. ein Praktikumszeugnis von seiner Praktikumsstelle ausstellen lassen. Dieser kann bei Unklarheiten oder im Zweifelsfall von dem Verantwortlichen des Berufspraktikums eingesehen werden.

Berufspraktikumsbericht

Der Berufspraktikumsbericht dient zum einen als informeller Nachweis über die Ableistung des Praktikums, ist Grundlage für den Schein zum Berufspraktikum und soll als Informationsmaterial anderen Studenten zur Verfügung stehen, die auf der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz sind. Der Bericht kann sich daher grob in drei Teile unterscheiden lassen:

  • Praktikumsorganisation
  • Wissenschaftlicher Inhalt
  • Erfahrungsbericht

und sollte folgende Fragen beantworten können:

  • Wie bin ich an den Praktikumsplatz gekommen?
  • Welche Beweggründe hatte ich (inhaltlich, persönlich,...)?
  • Wie verlief das Bewerbungsprocedere (auch Kontaktdaten angeben, wenn möglich)?
  • Wie war mein Praktikum strukturiert?
  • Was habe ich in der Zeit gemacht (gerade in wissenschaftlicher Sicht)?
  • Was habe ich gelernt?
  • Welche Erwartungen hatte ich? Wurden sie erfüllt?
  • Kann ich dieses Praktikum weiterempfehlen?

Der Bericht sollte sich natürlich nicht strikt an die oben genannten Punkte orientieren, kann ausschmückende Teile enthalten (Bilder, interessante Gegebenheiten), soll aber den formellen Charakter eines Berichtes nicht verlieren. Wie für jedes Protokoll gilt: der Bericht muss strukturiert sein, Referenzen müssen angeben werden, wissenschaftliche Inhalte müssen korrekt angesprochen werden.

Der Praktikumsbericht soll bitte als PDF-Datei per E-Mail abgegeben werden. Sie erhalten eine Rückmeldung von Dr. Hertweck oder Prof. Bohlen. Bitte melden Sie sich für die Prüfung „Berufspraktikum“ vor Abgabe der Arbeit im QISPOS an.

 

Bachelorarbeit

Dieser Leitfaden soll eine Hilfe sein um den organisatorischen Ablauf einer Bachelorarbeit deutlich zu machen und eine praktische Anleitung zu geben, welche Arbeiten und Formalitäten erledigt werden müssen.

Themensuche

Im Studienplan des Bachelorstudiengangs ist die Bachelorarbeit im 6. Fachsemester vorgesehen. Es ist jedoch durchaus möglich die Bachelorarbeit schon während oder nach dem 5. Fachsemester anzufertigen. Entsprechend vorher sollte sich der/die Studierende um ein Bachelorarbeitsthema bemühen. Themen sind durch persönliche Absprache mit den Leitern der einzelnen Arbeitsgruppen festzulegen.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Bachelorarbeit kann erfolgen, wenn nicht mehr als eine der Fachprüfungen der ersten beiden Studienjahre aussteht (siehe Studienplan und Studienprüfungsordnung §11). Die Netto-Bearbeitungszeit beträgt drei, auf begründeten Antrag maximal vier Monate (SPO §11.6). Diese darf maximal innerhalb eines Zeitraums von neun Monaten liegen (Brutto-Bearbeitungsdauer). Zur Anmeldung der Bachelorarbeit muss im Studienbüro eine (blaue) Zulassungsbescheinigung abgeholt werden. Dabei wird geprüft, ob die Zulassungsvoraussetzung erfüllt ist. Die Zulassungsbescheinigung ist beim Betreuer der Arbeit abzugeben, der auf der Rückseite der Bescheinigung die Felder „Thema der Arbeit“, „Aufgabensteller“ (mit Korreferrent) und „Beginn der Bearbeitungszeit“ einträgt und sie ans Prüfungssekretariat weiterleitet.

Durchführung und Verfassen der Bachelorarbeit

Neben einer internen Bachelorarbeit am GPI sind auch Arbeiten an externen Instituten/Firmen (z.B. aus Kontakten im Berufspraktikum) möglich. Des weiteren besteht die Möglichkeit externe Daten in einer internen Arbeit zu verwenden. Generell muss bei externen Komponenten der eigene Zeitplan kritisch beurteilt werden und Datenfreigabe/Arbeitsdurchführung zeitlich berücksichtigt werden. Dazu muss ein Betreuer von der Fakultät gefunden werden, der bereit ist die externe Arbeit zu unterstützen und die Zustimmung des Prüfungsausschuss eingeholt werden. Innerhalb einer Einarbeitungszeit von einem Monat kann das Thema einmalig zurückgegeben werden.

Alle Details über den Ablauf und die Anforderungen an die Bachelorarbeit liegen in der Hand des Betreuer. In der Studienprüfungsordnung ist festgelegt, dass der Leistungsumfang einer Bachelorarbeit auf 12 ECTS-Punkte begrenzt ist und demnach einer Arbeitsbelastung von etwa 360 Zeitstunden bzw. neun Wochen bei Vollzeit entspricht.

Der Umfang der Arbeit sollte etwa 40 DIN-A4 Seiten betragen. Die Arbeit kann in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Auf dem Deckblatt ist sowohl ein deutscher als auch ein englischer Titel anzugeben. Einer Arbeit in englischer Sprache muss eine deutsche Zusammenfassung beigefügt sein.

Abgabe

Spätestens neun Monate nach dem bei der Anmeldung (s.o) auf dem (blauen) Formular eingetragenen "Beginn der Bearbeitungszeit" muss die Arbeit im Prüfungssektretariat der Fakultät für Physik abgegeben werden. Es gilt unverändert, dass der Arbeitsaufwand der Bachelorarbeit 12 ECTS-Punkten entspricht.

Von der Arbeit müssen zwei plus je ein Exemplar pro Referent gedruckt und gebunden werden (ein Ausdruck am GPI ist kostenfrei). Zusätzlich muss eine elektronische Version im PDF-Format an den Betreuer übergeben werden. Das Prüfungsexemplar, welches vom Studenten im Prüfungssekretariat spätestens am offiziellen Abgabetermin (Ende der Brutto-Bearbeitungsdauer) abgegeben wird, muss als solches gekennzeichnet, mit dem Abgabetermin versehen und vom Betreuer unterschrieben (Datum, Stempel) sein (Mit Vermerk „als Prüfexemplar genehmigt“. Bei Studierenden, die im laufenden Semester in den Masterstudiengang wechseln wollen zusätzlich „die Arbeit wird mit mindestens 4,0 bewertet.“). Das verbleibende Exemplar ist in der Bibliothek des GPI abzugeben. Nach Eingang der Gutachten meldet das Prüfungssekretariat die erfolgreiche Bearbeitung einschließlich der Benotung an das Studienbüro.

Es ist zu beachten, dass für die Einschreibung zum Masterstudiengang (spätestens bis Ende Oktober) die Bachelorarbeit bestanden sein muss oder in Ausnahmefällen eine Bescheinigung des Betreuers über das Bestehen der Arbeit vorzuliegen hat.

 

Mastervorzug

Diejenigen, die den Bachelor-Studiengang bereits praktisch abgeschlossen haben und nur wegen einzelner, ausstehender Noten (z.B. Bachelorarbeit) noch nicht in den Masterstudiengang eingeschrieben sind, können bereits Veranstaltungen des Masterstudiengangs besuchen und auch Prüfungsleistungen darin ablegen. Dazu wurde ein Prüfungskonto "Mastervorzug" für jeden Studierenden angelegt. In diesem Prüfungskonto können Leistungen der Hauptfachprüfungen Geophysik aus den ersten beiden Fachsemestern des Masterstudiengangs sowie Wahlpflichtfächer verbucht werden. Die konkrete Abwicklung erfolgt genau so wie für die regulären Master-Studenten: Für die Hauptfachprüfungen (Fach Geophysik) erfolgt die Anmeldung zur Prüfung online. Im Wahlpflichtfach muss die gewünschte Prüfungsleistung zunächst vom Studiendekan Geophysik (Prof. Bohlen) genehmigt werden. Anschließend erfolgt die Anmeldung zur Prüfung beim Studierendenservice, der einen blauen Zettel zur Verbuchung der Prüfungsleistung ausgibt.

Von dem neuen Prüfungskonto "Mastervorzug" können Studierende Gebrauch machen, sobald mindestens 120 CPs im Prüfungskonto des Bachelorstudiengangs verbucht sind. Außerdem können maximal 30 CPs im Prüfungskonto "Mastervorzug" verbucht werden, also etwa der Umfang eines Semesters.

Nach der regulären Einschreibung im Masterstudiengang kann die Übernahme der Prüfungsleistungen beantragt werden. Dann werden die im Prüfungskonto "Mastervorzug" verbuchten Leistungen auf das reguläre Prüfungskonto des Masterstudiengangs verschoben.