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Leitfäden (SPO 2008, Änderungssatzung 2011)

Die Leitfäden für die SPO 2015 finden sich im Modulhandbuch.

 

Auf dieser Seite werden Leitfäden zu den folgenden Themen zur Verfügung gestellt:

 

Wahlpflichtfächer

Ablauf

Um eine Lehrveranstaltung (LV) benotet oder unbenotet für den Wahlpflichtbereich anrechnen zu lassen, muss sie individuell genehmigt werden. Es gibt und soll keine feste Liste an Wahlpflichtfächern geben, die statisch im elektronischen Prüfungssystem hinterlegt sind. Daher gilt es das folgende Vorgehen zu beachten:

1.) Wahl einer LV, bzw., mehrerer LVen für den Wahlpflichtbereich.

2.) Download einer formlosen Liste, in die eine einzelne LV oder mehrerer LVen vom Studierenden eingetragen werden. Diese wird von der Beauftragten des Prüfungsausschusses (Dr. Ellen Gottschämmer) geprüft und unterschrieben (= Dokument 1). Bitte beachten: Die Liste für die SPO 2015 wird im MHB verlinkt.

3.) Download eines "blauen Zettels" (= Dokument 2) für jede einzelne LV. Der obere Kasten wird vom Studierenden ausgefüllt.

4.) Mit den beiden Dokumenten erhält der Studierende beim Studierendenservice einen Stempel auf dem "blauen Zettel". Dokument 1 wird anschließend nicht mehr benötigt.

5.) Der "blaue Zettel" wird dem Dozenten der Lehrveranstaltung als Prüfungsanmeldung übergeben.

6.) Nach erfolgreichem Bestehen der Erfolgskontrolle zur LV wird der blaue Zettel als Leistungsanerkennung vom Prüfer zurück ans Studienbüro geschickt, wo die Leistung ins elektronische Prüfungssystem eingepflegt wird.

 

Empfehlungen im Wahlpflichtbereich

Im Wahlpflichtfach können individuell profilbildend Schwerpunkte gesetzt werden. Hierbei können sowohl zusätzliche Angebote aus dem Bereich der Geophysik als auch Angebote aus den Nachbardisziplinen (Geowissenschaften, Physik, Ingenieurwissenschaften, u.a.) auf Fortgeschrittenen-Niveau gewählt und kombiniert werden. Der Umfang der Lehrveranstaltungen muss in der Summe mindestens 16 CPs betragen, 8 CPs davon müssen benotet sein.

 

Empfehlungen:

  • Rezente Geodynamik 1 und 2, benotet, je 2 CPs
  • Geological Hazards and Risk, 6 CPs
  • Induzierte Seismizität, 5 CPs
  • Geophysikalische Erkundung von Vulkanfeldern, 4 CPs
  • Simulation seismischer Wellen, 6 CPs
  • Observatoriumspraktikum, 1 CP
  • Praktikum Moderne Physik, 6 CPs
  • Fortgeschrittenenpraktikum, 6 CPs

 

 

Wissenschaftliche Seminare

Begleitend zu Ihrem Studium besuchen die Studierenden Seminare und Kolloquien aus dem Angebot der Geophysik, Geowissenschaften und Physik (das verwendbare Seminarprogramm wird auf der Homepage des Instituts unter Termine bekannt gegeben). Dabei verschaffen sich die Studierenden einen Überblick über aktuelle Forschungsthemen der Geophysik, Geowissenschaften und der Physik. Sie lernen Fachvorträge zu Spezialthemen zu hören, die nicht ihrem Spezialisierungsgebiet angehören und durch geeignete Fragen an den Vortragenenden ihre Kenntnisse zu erweitern, Missverständnisse auszuräumen und den kritischen, wissenschaftlichen Austausch zu pflegen. Den Studierenden wird empfohlen, sich in Kleingruppen im Anschluss an die Vorträge zu treffen und den Inhalt der Vorträge zu diskutieren. Der Besuch von mindestens 12 Vorträgen muss als Erfolgskontrolle nachgewiesen werden.

 

Erfolgskontrolle

1.)  Der Student/die Studentin besucht mindestens 12 Vorträge wahlweise aus einem der folgenden Seminare:

  • Geophysikalisches Institutsseminar
  • Physikalisches Kolloquium
  • Seminare aus verwandten Fachbereichen, auf die unter Termine verwiesen wird

Dabei besteht für jeden Vortrag einzeln die Wahlmöglichkeit zwischen einem der genannten Seminare. Auf begründeten Antrag können im Einzelfall auch Vorträge anderer Seminare für die Erfolgskontrolle zugelassen werden.

2.)  Zu jedem besuchten Vortrag füllt der Student/die Studentin einen Seminarbericht aus. Dies geschieht sinnvollerweise während des Vortrags, wobei die Kurzzusammenfassung im Anschluss an den Vortrag ausgefüllt werden muss. Die Notizen während des Vortrags sind nicht als Mitschrieb gedacht. Sie können stichwortartig und skizzenhaft sein, sollten aber auch Unklarheiten, Fragen und die Diskussion nach dem Vortrag widerspiegeln. Die Kurzzusammenfassung muss in ganzen Sätzen formuliert, lesbar und inhaltlich nachvollziehbar sein. Falls der Vortrag (in Teilen) nicht verständlich war, soll auch das aus der Kurzzusammenfassung hervorgehen.

3.)  Sobald 12 Seminarberichte vorhanden sind, füllt der Student/die Studentin eine Liste der Seminarberichte aus.

4.)  Die Liste der Seminarberichte wird zusammen mit allen darin aufgeführten Seminarberichten dem für die Lehrveranstaltung verantwortlichen Dozenten/der Dozentin vorgelegt. Nach Durchsicht der Seminarberichte findet in der Regel eine kurze Besprechung mit dem Studenten/der Studentin statt. Der Dozent/die Dozentin stellt Fragen zum Inhalt der Seminarberichte und zu den besuchten Vorträgen. Die Antworten des Studenten/der Studentin müssen erkennen lassen, dass er/sie das Seminar tatsächlich besucht hat.

5.)  Die Liste der Seminarberichte wird vom Dozenten/von der Dozentin unterzeichnet und als Prüfungsprotokoll zu den Akten genommen. Die Seminarberichte werden dem Studenten/der Studentin wieder ausgehändigt.

 

 

3. und 4. Fachsemester

Vorbemerkungen:

Grundlage für diesen Leitfaden sind die "Studien- und Prüfungsordnung der Universität Karlsruhe (TH) für den Masterstudiengang Geophysik" vom 10. März 2008, sowie die "Satzung zur Änderung der Studien- und Prüfungsordnung der Universität Karlsruhe (TH) für den Masterstudiengang Geophysik" vom 21. April 2011.

 

Dem Modul Masterarbeit gehen das Modul Spezialisierungsphase und das Modul Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Umfang von insgesamt 6 Monaten unmittelbar voraus (§11[2]). Die Anmeldung zum Modul Spezialisierungsphase hat spätestens drei Monate nach Ablegung der letzten Fachprüfung gem. § 16 Abs. 2 Nr. 1, 2 und 5 zu erfolgen (§11[2]). Das dritte und vierte Fachsemester des Masterstudiengangs bilden damit eine eng verknüpfte Einheit. Die Studenten sollen sich zum Zeitpunkt des Wechsels vom zweiten ins dritte Fachsemester um ein Thema für eine Masterarbeit bemühen. Dieses Thema wird bei Beginn der Spezialisierungsphase festgelegt. Die Masterarbeit soll zeigen, dass der Student in der Lage ist, ein Problem aus seinem Fach selbstständig und in begrenzter Zeit nach wissenschaftlichen Methoden, die dem Stand der Forschung entsprechen, zu bearbeiten (§11[4]). Das erfordert in der Regel eine gründliche Einarbeitung in das Spezialgebiet der Masterarbeit und das Erlernen spezifischer, wissenschaftlicher Arbeitswerkzeuge und Methoden. Da die Bearbeitungsdauer der Masterarbeit lediglich sechs Monate beträgt (§11[4]), werden die Module "Spezialisierungsphase" und "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" im dritten Fachsemester genutzt, um sich in das Spezialgebiet der Masterarbeit einzuarbeiten. So ist zu Beginn des vierten Fachsemesters ein "fliegender Start" in die eigentliche Masterarbeit möglich. Insgesamt stehen damit genau 12 Monate für Arbeiten im Spezialgebiet des Themas der Masterarbeit zur Vefügung (Abgabe der Masterarbeit erfolgt 12 Monate nach Prüfungsanmeldung zur Spezialisierungsphase).

 

Ablauf:

1.)  Vor Beginn der Spezialisierungsphase sucht sich der Student ein Thema für eine Masterarbeit. Dazu spricht er mit den Leitern der Forschungsbereiche am Geophysikalischen Institut und/oder besucht die Seminare der Forschungsbereiche.

2.)  Sobald das Thema der Masterarbeit vereinbart ist (dies hat spätestens drei Monate nach Ablegung der letzten Fachprüfung gem. § 16 Abs. 2 Nr. 1, 2 und 5 zu erfolgen), meldet sich der Student online zu den Prüfungen in den Modulen "Spezialisierungsphase" und "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" an.

3.)  Die Bestätigung der Prüfungsanmeldung legt der Student im Prüfungssekretariat der Fakultät Physik vor. Dort wird ihm ein Anmeldeformular für das Thema der Masterarbeit ausgehändigt in dem das Anmeldedatum zur Prüfung im Modul "Spezialisierungsphase" und das Abgabedatum der Masterarbeit, das sich daraus ergibt, festgehalten werden.

4.)  Das Anmeldeformular wird vom Studenten dem Betreuer der Masterarbeit übergeben. Dieser trägt das Thema der Masterarbeit, sowie die Namen der Gutachter ein. Der Hauptgutachter unterzeichnet das Formular und sendet es an das Prüfungssekretariat zurück. Der Betreuer bittet beim Webmaster per Email um die Aufnahme des Studenten in die Liste der Masterstudenten.

5.)  Der Student kann das Thema der Masterarbeit nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate nach Beginn der Spezialisierungsphase zurückgeben (§11[7]). Macht er davon Gebrauch, so teilt er dies dem Betreuer und den Gutachtern mit. Der Hauptgutachter informiert das Studiensekretariat und meldet den Studenten von der Prüfung zur "Spezialisierungsphase" wieder ab. Der Student beginnt erneut bei Punkt 1.

6.) Sechs Monate nach der Anmeldung des Themas der Masterarbeit erbringt der Student die Prüfungsleistung im Modul "Spezialisierungsphase" (Vortrag) und im Modul "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" (schriftlicher Bericht). Der Hauptgutachter verbucht die Prüfungsleistung im elektronischen Prüfungssystem.

 

Abgabe Masterarbeit

Spätestens zwölf Monate nach der Anmeldung zum Modul Spezialisierungsphase (s.o) bzw. am auf dem Anmeldeformular angegebenen Abgabedatum muss die Arbeit im Prüfungssektretariat der Fakultät für Physik abgegeben werden. Das Titelblatt muss den englischen und deutschen beinhalten.

Spätestens bei Abgabe der Masterarbeit im Prüfungssekretariat ist beim Studierendenservice ein grüner Zettel für die Masterarbeit abzuholen. Dieser wird dann dem Betreuer der Masterarbeit übergeben. Ohne den grünen Zettel kann die Masterarbeitsnote nicht eingetragen werden.

Von der Arbeit müssen zwei plus je ein Exemplar pro Gutachter gedruckt und gebunden werden (ein Ausdruck am GPI ist kostenfrei). Zusätzlich muss eine elektronische Version im PDF-Format an den Betreuer übergeben werden. Das Prüfungsexemplar, welches vom Studenten im Prüfungssekretariat spätestens am offiziellen Abgabetermin abgegeben wird, muss als solches gekennzeichnet, mit dem Abgabetermin versehen und vom Erstgutachter unterschrieben sein (mit Datum, Stempel und dem Vermerk „als Prüfexemplar genehmigt“). Das verbleibende Exemplar ist in der Bibliothek des GPI abzugeben. Nach Eingang der Gutachten meldet das Prüfungssekretariat die erfolgreiche Bearbeitung einschließlich der Benotung an das Studienbüro.

Bei Abgabe der Masterarbeit im Prüfungssekretariat kann direkt die 4,0-Bestätigung ausgestellt werden.