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Geophysikalisches Institut (GPI)

Fakultät für Physik

Hertzstrasse 16
Geb. 6.42
76187 Karlsruhe

Tel.: +49 (0)721 608 - 44558
 

E-Mail:
geophysikVgu9∂gpi kit edu

KIT-Zentren:

Energie

Klima und Umwelt

 

Die drei Forschungsbereiche Naturgefahren und Risiken, Angewandte Geophysik und Seismologie des Geophysikalischen Institutes (GPI) tragen auf vielfältige Weise zu den KIT Zentren bei bzw. sind mit diesen über mehrere Ebenen vernetzt. Das GPI fördert das Karlsruher Geowissenschaftliche Kolloquium am KIT.

 

Der Forschungsbereich Angewandte Geophysik im KIT

Der Forschungsbereich Angewandte Geophysik beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von seismischen Abbildungsverfahren und deren Anwendungen auf Fragestellungen der Umweltgeophysik und Reservoirerkundung. Er trägt so zu den KIT Zentren Energie sowie Klima und Umwelt bei. Die für die KIT Zentren relevanten Forschungsprojekte beschäftigen sich u.a. mit der seismischen Abbildung und dem Monitoring von CO2 in salinen Aquiferen, der seismischen Abbildung im Untergrund (Umfelderkundung bei Bohrlöchern und Tunneln) oder der seismischen Charakterisierung mariner Gaslagerstätten.

 

Der Forschungsbereich Naturgefahren und Risiken im KIT

Der Forschungsbereich Naturgefahren und Risiken ist im KIT-Zentrum Klima und Umwelt im Topic 'Risiken und Risikomanagement' angesiedelt. Die Themen 'Vulnerabilität und Schäden in Erdbeben' sind Teil des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM), das eine Gemeinschaftseinrichtung von KIT und dem Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) ist. Die Finanzierung erfolgt über KIT-Zuwendungen, FP6- und FP7-Programme, das Geotechnologienprogramm des BMBF und aus Mitteln des Global Earthquake Models (GEM).

 

Der Forschungsbereich Seismologie im KIT

Der Forschungsbereich Seismologie ist innerhalb des KIT über mehrere Schienen breit vernetzt. Die Seismologie trägt zu den KIT Zentren Energie sowie Klima und Umwelt bei. Dies erfolgt im Rahmen von Forschung und Ausbildung zu den Themen Geothermie, Monitoring der Umwelt und Struktur des Erdinneren. In den letzten Jahren wurden verschiedene Projekte gemeinsam mit anderen KIT Instituten durchgeführt. Diese sind beispielsweise:

 

  • Bestimmung von seismischen Standorteffekten in Bukarest zusammen mit dem Institut für Boden- und Felsmechanik und dem Institut für Angewandte Geowissenschaften,
  • Untersuchung des Zusammenhangs von seismischem Rauschen und meteorologischen Ereignissen mit dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung (KIT Start Up Budget Projekt),
  • Untersuchung von Deformationen im Oberrheingraben mit dem Geodätischen Institut, dem Institut für Angewandte Geowissenschaften und dem Institut für Boden- und Felsmechanik (KIT Start Up Budget Projekt),
  • Induzierte Seismizität im Rahmen des Landesforschungszentrums Tiefe Geothermie am KIT
  • Untersuchung von Verwerfungseigenschaften durch den Zusammenhang zwischen Herdeigenschaften von Mikroseismizität und Tremor in der San Andreas Verwerfung in Cholame, Kalifornien (KIT Young Investigator Group Projekt).

 

Das Geowissenschaftliche Gemeinschaftsobservatorium des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart (Black Forest Observatory, BFO) wird in einer langjährigen Kooperation des Geophysikalischen Instituts und des Geodätischen Instituts des KIT sowie der korrespondierenden Institute der Universität Stuttgart betrieben. Der am Observatorium gewonnene Datensatz wird über internationale Datenzentren verbreitet. Er wird auch in Projekten des KIT (teilweise als Referenzdaten) verwendet (METSEIS, Deformation des Oberrheingrabens, etc.).

 

Die Seismologie wird auch direkt über KIT Start Up Budgets und Feasibility Studies for Young Scientists gefördert.